Ich weiss ja nicht, wie es gerade wettertechnisch in Deutschland und dem Rest der Welt aussieht, aber bei uns hier in Zürich haben wir seit Tagen das reinste Aprilwetter. Und wenn Ihr mich fragt … ich find's super.
Die Temperaturen bewegen sich in einem Bereich, den ich persönlich als sehr angenehm empfinde und mal ehrlich … in den üblichen 9 – 10 Stunden Arbeitszeit ist mir ein solches Wetter sogar ganz recht. Da hat man wenigstens nicht das Gefühl, etwas zu verpassen und auch nicht ständig die "Angst", dass das teuer im Detaileinzelhandelsgeschäft seines Vertrauens erworbene Deo nach einigen stressigen Stunden aktiver Beanspruchung die weisse Fahne hisst und der Schweiss-Geruchs-Armee das Feld der Ehre überlässt.
In dem Sinne hoffe ich halt nur, dass am Wochenende nicht gerade der Regengott das Sagen hat und es beide wohlverdienten Tage auch mal wieder ein bisschen sommerlich sein wird.
09 Juli 2009
08 Juli 2009
Im Süden nichts Neues
Irgendwie alles recht ereignislos … bis auf ein paar Sachen, die aber noch nichtw irklich spruchreif oder schreibenswert sind. Ok … das eine oder andere kleine Ärgernis gab's auch, aber alles wie gesagt nichts pruchreif oder wirklich interessant.
Also hier mal nur ein kurzes Lebenszeichen und "Hallo" …
In dem Sinne … es ist endlich mal wieder Mittwoch und die Woche ist fast geschafft. Wenn das mal kein Grund zum Jubeln ist.
Nachtrag: Liebe Grüsse nach Jena … freuen uns auf in 1 ½ Wochen. Ihr wisst schon, wer und was gemeint ist.
Also hier mal nur ein kurzes Lebenszeichen und "Hallo" …
In dem Sinne … es ist endlich mal wieder Mittwoch und die Woche ist fast geschafft. Wenn das mal kein Grund zum Jubeln ist.
Nachtrag: Liebe Grüsse nach Jena … freuen uns auf in 1 ½ Wochen. Ihr wisst schon, wer und was gemeint ist.
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02 Juli 2009
Kurz vorm Siedepunkt
Juhu .. der Sommer ist wieder bzw. noch immer in der Stadt. So plötzlich, wie er verschwunden war, ist er auch wieder aufgekreuzt und hat seine angenehmen Seiten mitgebracht. Sonne den ganzen Tag, riesige Sonnebrillen und kurze Röcke. Und natürlich Temperaturen, die mich teilweise an die vergangenen Ferien in Thailand und Laos erinnern. Nur die hohe Luftfeuchtigkeit fehlt.
Nur leider haben die meisten Teile der arbeitenden Büroangestellten relativ wenig von diesen optimalen Strand- oder Seebadbedingungen. Denn schliesslich heisst es, fleissig und effektiv sein ganzes Können und Wissen im Rahmen der Profitvermehrung des jeweiligen Arbeitgebers einzusetzen.
Nur in der Mittagspause hat der eine oder andere fleissige Angestellte die Möglichkeit, das vorherrschende Wetter in der einen oder anderen Weise zu nutzen. Nur blöde, dass das gerade zum höchsten stand der Sonne passieren muss und die Temperaturen entsprechend am höchsten sind.
Und so wird der Gang nach draussen alles andere als angenehm. Ok Ausnahme sind vielleicht diejenigen Mädels, denen es vergönnt ist, in kurzen Hosen oder Röcken den Arbeitsplatz aufsuchen zu dürfen. Und evtl. gibt es sogar Männer, die in T-Shirt und kurzer Hose ins Büro gehen dürfen.
Leider trifft das nicht für uns Pinguine zu. Immer perfekt gestylt und im dunklen Anzug unterwegs, heisst es, die Körpertemperatur nicht noch durch hektische Bewegungen künstlich in die Höhe zu treiben und vielleicht noch das Deo auf die eine oder andere harte Probe zu stellen.
Und so freue ich mich nicht wirklich auf die Pause so in ca. einer Stunde … es wird heiss draussen und der Gang in die hoffentlich gut klimatisierte Essensaufnahmelokalität wird hoffentlich sehr kurz. Bin schliesslich jetzt schon kurz vorm grossen Hitzeausbruch … und das trotz klimatisiertem Büro.
In dem Sinne … viel Spass allen, die das super Wetter geniessen und alles anderen ebenfalls viel Spass beim Schwitzen.
Nur leider haben die meisten Teile der arbeitenden Büroangestellten relativ wenig von diesen optimalen Strand- oder Seebadbedingungen. Denn schliesslich heisst es, fleissig und effektiv sein ganzes Können und Wissen im Rahmen der Profitvermehrung des jeweiligen Arbeitgebers einzusetzen.
Nur in der Mittagspause hat der eine oder andere fleissige Angestellte die Möglichkeit, das vorherrschende Wetter in der einen oder anderen Weise zu nutzen. Nur blöde, dass das gerade zum höchsten stand der Sonne passieren muss und die Temperaturen entsprechend am höchsten sind.
Und so wird der Gang nach draussen alles andere als angenehm. Ok Ausnahme sind vielleicht diejenigen Mädels, denen es vergönnt ist, in kurzen Hosen oder Röcken den Arbeitsplatz aufsuchen zu dürfen. Und evtl. gibt es sogar Männer, die in T-Shirt und kurzer Hose ins Büro gehen dürfen.
Leider trifft das nicht für uns Pinguine zu. Immer perfekt gestylt und im dunklen Anzug unterwegs, heisst es, die Körpertemperatur nicht noch durch hektische Bewegungen künstlich in die Höhe zu treiben und vielleicht noch das Deo auf die eine oder andere harte Probe zu stellen.
Und so freue ich mich nicht wirklich auf die Pause so in ca. einer Stunde … es wird heiss draussen und der Gang in die hoffentlich gut klimatisierte Essensaufnahmelokalität wird hoffentlich sehr kurz. Bin schliesslich jetzt schon kurz vorm grossen Hitzeausbruch … und das trotz klimatisiertem Büro.
In dem Sinne … viel Spass allen, die das super Wetter geniessen und alles anderen ebenfalls viel Spass beim Schwitzen.
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01 Juli 2009
Experiment geglückt?
Jeden Morgen dasselbe Spiel … mit noch nicht einmal halb geöffneten Augen findet mein Unterbewusstsein zielsicher den Weg in den Stollen und oftmals muss ich mich ernsthaft fragen, wie ich überhaupt hier gelandet bin. Der teilweise Filmriss schon am frühen Morgen kann einen schon manchmal ins Grübeln bringen. Gut … ein Morgenmensch war ich noch nie und werde ich auch nicht mehr werden. Auch wenn das für den einen oder anderen Kollegen so aussehen mag … das ist aber eine ganz andere Geschichte …
Doch damit soll jetzt Schluss sein. Zu dem Beschluss bin ich gestern Nacht zu kurz vor dem sanften Gleiten in den Schlaf gekommen. Fertig lustig … keine müdes Wanken mehr zur Tram und anschliessend ins Büro.
Und was hilft anscheinend so richtig dagegen? Richtig … Früher aufstehen. mag jetzt ein bisschen komisch klingen, ist aber so. Denn so habe ich morgens zu Hause noch die Zeit, unsere Wasser-in-Kaffee-Verwandel-Maschine zu belästigen und das eine oder andere an fester Nahrung noch zu Hause zu mir zu nehmen.
Resultat des Ganzen … ich bin länger wach, wenn ich aus dem Haus gehen und demzufolge auch schon wacher und nicht mehr ganz so schlaftrunken.
Ich würde mal sagen … Ziel erreicht.
In dem Sinne … auch und vielleicht trotz meines Alters und den damit einhergehenden liebgewonnenen Standardabläufen scheine ich doch noch ein gewisses Mass an Flexibilität zu besitzen. Mal schauen, wie lange dieser morgendliche Elan so anhält oder ob das Schlafbedürfnis über den Wunsch nach einem gewissen Wachheitsgrad siegt.
Doch damit soll jetzt Schluss sein. Zu dem Beschluss bin ich gestern Nacht zu kurz vor dem sanften Gleiten in den Schlaf gekommen. Fertig lustig … keine müdes Wanken mehr zur Tram und anschliessend ins Büro.
Und was hilft anscheinend so richtig dagegen? Richtig … Früher aufstehen. mag jetzt ein bisschen komisch klingen, ist aber so. Denn so habe ich morgens zu Hause noch die Zeit, unsere Wasser-in-Kaffee-Verwandel-Maschine zu belästigen und das eine oder andere an fester Nahrung noch zu Hause zu mir zu nehmen.
Resultat des Ganzen … ich bin länger wach, wenn ich aus dem Haus gehen und demzufolge auch schon wacher und nicht mehr ganz so schlaftrunken.
Ich würde mal sagen … Ziel erreicht.
In dem Sinne … auch und vielleicht trotz meines Alters und den damit einhergehenden liebgewonnenen Standardabläufen scheine ich doch noch ein gewisses Mass an Flexibilität zu besitzen. Mal schauen, wie lange dieser morgendliche Elan so anhält oder ob das Schlafbedürfnis über den Wunsch nach einem gewissen Wachheitsgrad siegt.
gehört dazu:
Alltag
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30 Juni 2009
Das Schwitzen der Pinguine
Mittlerweile ist anscheinend der Sommer wieder nach Zürich zurückgekehrt. Die Temperaturen bewegen sich seit gestern wieder einmal im Bereich über 25 Grad und auch sonst sieht alles ganz nach Sommer aus. Kurze Hosen, knappe Röcke und luftige T-Shirts fast soweit das Auge reicht. Zumindest im Bereich der Bahnhofstrasse kurz vor dem Hauptbahnhof …
Je weiter man denn Richtung Paradeplatz kommt, nimmt selbstverständlich wieder die Pinguindichte zu. Herren in dunklen Anzügen mit perfekt gebundene Krawatten und Damen in den obligatorischen Bankklamotten bestimmen hier mehr oder weniger das Bild … soweit also nichts Neues.
Aber was mussten meine müden Augen zur allgemeinen Freude und teilweisen Bewunderung entdecken … es gibt sie doch … die Punks des Paradeplatzes, die Rebellen der unteren Bahnhofstrasse, die böswilligen Verletzter des sonst so tief in Stein gemeisselten Dresscodes …
Da laufen doch tatsächlich Pinguine mit offenem obersten Hemdknopf und ganz ohne Krawatte durch die Gegend (ganz wirklich … ich schwör … ) Angsterfüllt musste ich mir dies gleich zweimal anschauen. Und es geht noch weiter … es gab sogar vereinzelte offene Rebellionen, denn nebst dem gänzlichen Fehlen des berühmten Stück Stoffes um den Hals erdreisteten sich auch noch geschätzte Kollegen, so ganz auf das Jackett zu verzichten. Wenn das das der Führer … ups … das Management natürlich wüsste …
So drängt sich eine ganz entscheidende Frage förmlich auf … können Pinguine etwa schwitzen? Und wenn ja … warum kommt es denn gleich zu solch ausserordentlichen Reaktionen und Rebellionen? Stecken in den Pinguinanzügen doch vereinzelt Mitglieder der menschlichen Rasse, die so wie ich jeden Tag Fastnacht Feiern und sich verkleiden?
In dem Sinne … so alleine, was die Anzugordnung betrifft bin ich denn wohl doch nicht mehr. Und auch einem Pinguin kann es ausserhalb seiner gewohnten Umgebung zwischen PC und Aktenschrank (sprich in der freien Wildbahn) wohl auch mal zu warm bzw. heiss werden. Ich hoffe nur, dass das mein Cheffe auch so sieht …
p.s. … wenn das alles ein bisschen wirr klingt … macht Euch keine Sorgen … die Wärme weicht mir bloss gerade ein bisschen das Gehirn auf und lässt mal den einen oder anderen unorthodoxen Gedanken zu … "Pflege Deine Vorurteile" sag ich nur…
Je weiter man denn Richtung Paradeplatz kommt, nimmt selbstverständlich wieder die Pinguindichte zu. Herren in dunklen Anzügen mit perfekt gebundene Krawatten und Damen in den obligatorischen Bankklamotten bestimmen hier mehr oder weniger das Bild … soweit also nichts Neues.
Aber was mussten meine müden Augen zur allgemeinen Freude und teilweisen Bewunderung entdecken … es gibt sie doch … die Punks des Paradeplatzes, die Rebellen der unteren Bahnhofstrasse, die böswilligen Verletzter des sonst so tief in Stein gemeisselten Dresscodes …
Da laufen doch tatsächlich Pinguine mit offenem obersten Hemdknopf und ganz ohne Krawatte durch die Gegend (ganz wirklich … ich schwör … ) Angsterfüllt musste ich mir dies gleich zweimal anschauen. Und es geht noch weiter … es gab sogar vereinzelte offene Rebellionen, denn nebst dem gänzlichen Fehlen des berühmten Stück Stoffes um den Hals erdreisteten sich auch noch geschätzte Kollegen, so ganz auf das Jackett zu verzichten. Wenn das das der Führer … ups … das Management natürlich wüsste …
So drängt sich eine ganz entscheidende Frage förmlich auf … können Pinguine etwa schwitzen? Und wenn ja … warum kommt es denn gleich zu solch ausserordentlichen Reaktionen und Rebellionen? Stecken in den Pinguinanzügen doch vereinzelt Mitglieder der menschlichen Rasse, die so wie ich jeden Tag Fastnacht Feiern und sich verkleiden?
In dem Sinne … so alleine, was die Anzugordnung betrifft bin ich denn wohl doch nicht mehr. Und auch einem Pinguin kann es ausserhalb seiner gewohnten Umgebung zwischen PC und Aktenschrank (sprich in der freien Wildbahn) wohl auch mal zu warm bzw. heiss werden. Ich hoffe nur, dass das mein Cheffe auch so sieht …
p.s. … wenn das alles ein bisschen wirr klingt … macht Euch keine Sorgen … die Wärme weicht mir bloss gerade ein bisschen das Gehirn auf und lässt mal den einen oder anderen unorthodoxen Gedanken zu … "Pflege Deine Vorurteile" sag ich nur…
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29 Juni 2009
Alle wieder da …
Montagmorgen und mittlerweile sind alle Mitstreiter eingetroffen. Vorbei die morgendliche Stille, die ich in den vergangenen 30 Minuten geniessen konnte. Jetzt haben die Mädels wieder die Bürokommunikation übernommen und schon müssen die ersten 10'000 Wörter pro Person innerhalb einer halben Stunden möglichst informationsträchtig verbraucht werden.
So werden innerhalb kürzester Zeit die neusten Neuigkeiten vom Wochenende ausgetauscht, Ratschläge verteilt und die eine oder andere Person aus dem näheren Umkreis taxiert. Als wenn man sich seit Wochen nicht gesehen hätte.
Mittlerweile habe ich mir angewöhnt, einfach mal auf Durchzug zu schalten und das morgendliche Geplapper einfach auszublenden. Die Themen sind eh immer die Gleichen … was das Wochenende so passierte, wen man am Wochenende getroffen hat und was wohl die Woche passieren würde.
Aber irgendwie ist es auch schön, dass die Mädels trotz gravierenden unterschiedlichen Charakteren so gut verstehen. ansonsten hätten wir (glaube ich) ein echtes Problem. Aber könnten Sie das nicht ein bisschen leiser. Gerade am Montagmorgen sind meine Sinnesorgane noch sehr sensibel und nicht so abgestumpft wie am Freitag. Also kann jedes laute Wort einen gewissen Schmerz in den Ohren bewirken. Aber das erkläre mal einer den Mädels …
In dem Sinne … ich weiss schon, warum ich mich morgens früh aus dem Bett quäle, um möglichst früh im Büro zu sein. Ansonsten würde ich ja jeden Morgen gegen eine Wand voller Wörter und Geräusche laufen. Und wer hätte da schon Lust drauf …
So werden innerhalb kürzester Zeit die neusten Neuigkeiten vom Wochenende ausgetauscht, Ratschläge verteilt und die eine oder andere Person aus dem näheren Umkreis taxiert. Als wenn man sich seit Wochen nicht gesehen hätte.
Mittlerweile habe ich mir angewöhnt, einfach mal auf Durchzug zu schalten und das morgendliche Geplapper einfach auszublenden. Die Themen sind eh immer die Gleichen … was das Wochenende so passierte, wen man am Wochenende getroffen hat und was wohl die Woche passieren würde.
Aber irgendwie ist es auch schön, dass die Mädels trotz gravierenden unterschiedlichen Charakteren so gut verstehen. ansonsten hätten wir (glaube ich) ein echtes Problem. Aber könnten Sie das nicht ein bisschen leiser. Gerade am Montagmorgen sind meine Sinnesorgane noch sehr sensibel und nicht so abgestumpft wie am Freitag. Also kann jedes laute Wort einen gewissen Schmerz in den Ohren bewirken. Aber das erkläre mal einer den Mädels …
In dem Sinne … ich weiss schon, warum ich mich morgens früh aus dem Bett quäle, um möglichst früh im Büro zu sein. Ansonsten würde ich ja jeden Morgen gegen eine Wand voller Wörter und Geräusche laufen. Und wer hätte da schon Lust drauf …
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26 Juni 2009
In der Leitung hängen
Nicht mehr so ganz die neuste Masche in unserem Betrieb ist die Durchführung von sogenannten Conference Calls mit den Kollegen weltweit. Eigentlich keine wirklich neue Erfindung, aber immer wieder genommen.
Mittlerweile ist die Art der Kommunikation auch bei uns in der Abteilung angekommen. gerade in Zeiten, wo wir eng mit den Kollegen aus Deutschland zusammenarbeiten dürfen, wurde jetzt so eine Art "Ritual" eingeführt.
Das heisst konkret, dass ich jetzt jeden Freitag von 10:00 Uhr bis 12:00 das Headset am Kopf kleben habe und mir 2 Stunden das Gelaber von ganz ganz wichtigen Leuten anhören darf. Menno … wir sind ja alle so wichtig …
Ablauf ist meistens der Folgende:
Man wählt sich ein und hört schon diverse Kollegen über die Fluktuation der Springmäuse diskutieren. Wenn denn alle da sind, wird erstmal die Tagesordnung mit stolz geschwellter Brust präsentiert und ein erstes Feedback abgeholt … ganz wichtig.
Und denn geht es ans Eingemachte … und spätestens zu dem Zeitpunkt schalte ich ganz gepflegt auf Durchzug und höre dann nur noch ein entspanntes Rauschen. Leider ganz Abschalten ist nicht, denn ab und an muss ich denn doch mal meinen Senf dazugeben. gefühlte Sprechzeit ca. 30 Sekunden … und danach geht's denn wieder zurück in den Tiefschlaf.
Um 12:00 Uhr ist denn der ganze Spuk vorbei … und ich muss mühsam das Head-Set vom Kopf aboperieren. Fazit aus dem Ganzen … verschenkte Lebenszeit vom Allerfeinsten.
In dem Sinne … zum Glück ist der ganze Spass immer am Freitag und die Stimmung an dem Tag ist zum Glück meistens gute Laune angesagt. Und so zieht mich diese ganze Veranstaltung nicht wirklich runter und verschafft mir zwei Stunden geruhsamen Schlafes.
Mittlerweile ist die Art der Kommunikation auch bei uns in der Abteilung angekommen. gerade in Zeiten, wo wir eng mit den Kollegen aus Deutschland zusammenarbeiten dürfen, wurde jetzt so eine Art "Ritual" eingeführt.
Das heisst konkret, dass ich jetzt jeden Freitag von 10:00 Uhr bis 12:00 das Headset am Kopf kleben habe und mir 2 Stunden das Gelaber von ganz ganz wichtigen Leuten anhören darf. Menno … wir sind ja alle so wichtig …
Ablauf ist meistens der Folgende:
Man wählt sich ein und hört schon diverse Kollegen über die Fluktuation der Springmäuse diskutieren. Wenn denn alle da sind, wird erstmal die Tagesordnung mit stolz geschwellter Brust präsentiert und ein erstes Feedback abgeholt … ganz wichtig.
Und denn geht es ans Eingemachte … und spätestens zu dem Zeitpunkt schalte ich ganz gepflegt auf Durchzug und höre dann nur noch ein entspanntes Rauschen. Leider ganz Abschalten ist nicht, denn ab und an muss ich denn doch mal meinen Senf dazugeben. gefühlte Sprechzeit ca. 30 Sekunden … und danach geht's denn wieder zurück in den Tiefschlaf.
Um 12:00 Uhr ist denn der ganze Spuk vorbei … und ich muss mühsam das Head-Set vom Kopf aboperieren. Fazit aus dem Ganzen … verschenkte Lebenszeit vom Allerfeinsten.
In dem Sinne … zum Glück ist der ganze Spass immer am Freitag und die Stimmung an dem Tag ist zum Glück meistens gute Laune angesagt. Und so zieht mich diese ganze Veranstaltung nicht wirklich runter und verschafft mir zwei Stunden geruhsamen Schlafes.
gehört dazu:
Arbeitswelt,
sinnloses
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24 Juni 2009
Umzugsvorbereitungen mal anders (oder auch nicht?)
Ums mal gleich vorweg zu nehmen … nein … ich ziehe nicht schon wieder um. Zumindest nicht im privaten Bereich. Da ist alles bene und so wird's auch bleiben. Schliesslich habe ich meine von der Firma gesponserten zwei Umzugstage für dieses Jahr schon verbraucht. Ausserdem gibt es momentan so gar keinen Grund, wieder mal die sieben Sachen zu packen.
Der nächste Umzug, der aber in den nächsten vier Wochen ansteht, betrifft mehr unsere kleine muntere Bürogemeinschaft nebst unseren Nachbarn. Unser über alles geliebte Arbeitgeber hat nämlich beschlossen, den hochgeschätzten Charme der Siebziger Jahre aus dem Bunker zu vertreiben und alles im Glanz eines modernen Schaffensumfeldes zu gestalten.
Also heisst es für uns, überbrückungstechnisch die Sachen zu packen und für die geschätzte Dauer von einem Jahr in einen anderen Stollen umzuziehen.
Und so ist seit Tagen bei unseren Mädels dieser Umzug Gesprächsthema Nummer 1 und hat selbst den regen Austausch von Diätrezepten völlig deklassiert. Schliesslich muss man (und das täglich) in weit ausschweifenden Diskussionen erörtern, wer nun gegenüber von wem sitzt, wer das Anrecht auf freie Wahl haben sollte und wer die schlechten Plätze in den neuen Räumlichkeiten verdient hätte. Natürlich geht die ganze Diskussion nicht ohne die übliche Diskussion über die Qualität der einzelnen Kollegen ab und so kommt manch eine Meinung zu Vorschein, die man von der sich äussernden Person am wenigsten erwartet hätte.
Alles in allem eine sehr ineffektive Diskussion ohne wirklich Resultate. Denn schlussendlich bestimmen nicht die Mädels, sondern Cheffe und Big Boss. Und da geht es denn mehr um "wer kriecht wie tief" …
Mir persönlich ist das Ganze so ziemlich egal wieder die sprichwörtlich umgefallene Schaufel in Hamburg. Der neue Ort des Wirkens und Schaffens ist schliesslich nur Luftlinie 350 m entfernt und am Umfeld (Pinguine, aufgetakelte Russinnen und der Rest der gutbetuchten Bahnhofstrassen-Gang) ändert sich eigentlich so gar nichts. Ganz im Gegenteil … gegenüber ist denn auch noch so ein typisches Bankercafe … beste Aussichten also auf ein kleines Pinguingehege.
In dem Sinne … im Umziehen bin ich ja bekanntlich ein grosser Meister und so wird mich dieser Umzug auch nicht wirklich aus der Ruhe bringen. Zumal … alles bleibt anders. Business as usual …
Der nächste Umzug, der aber in den nächsten vier Wochen ansteht, betrifft mehr unsere kleine muntere Bürogemeinschaft nebst unseren Nachbarn. Unser über alles geliebte Arbeitgeber hat nämlich beschlossen, den hochgeschätzten Charme der Siebziger Jahre aus dem Bunker zu vertreiben und alles im Glanz eines modernen Schaffensumfeldes zu gestalten.
Also heisst es für uns, überbrückungstechnisch die Sachen zu packen und für die geschätzte Dauer von einem Jahr in einen anderen Stollen umzuziehen.
Und so ist seit Tagen bei unseren Mädels dieser Umzug Gesprächsthema Nummer 1 und hat selbst den regen Austausch von Diätrezepten völlig deklassiert. Schliesslich muss man (und das täglich) in weit ausschweifenden Diskussionen erörtern, wer nun gegenüber von wem sitzt, wer das Anrecht auf freie Wahl haben sollte und wer die schlechten Plätze in den neuen Räumlichkeiten verdient hätte. Natürlich geht die ganze Diskussion nicht ohne die übliche Diskussion über die Qualität der einzelnen Kollegen ab und so kommt manch eine Meinung zu Vorschein, die man von der sich äussernden Person am wenigsten erwartet hätte.
Alles in allem eine sehr ineffektive Diskussion ohne wirklich Resultate. Denn schlussendlich bestimmen nicht die Mädels, sondern Cheffe und Big Boss. Und da geht es denn mehr um "wer kriecht wie tief" …
Mir persönlich ist das Ganze so ziemlich egal wieder die sprichwörtlich umgefallene Schaufel in Hamburg. Der neue Ort des Wirkens und Schaffens ist schliesslich nur Luftlinie 350 m entfernt und am Umfeld (Pinguine, aufgetakelte Russinnen und der Rest der gutbetuchten Bahnhofstrassen-Gang) ändert sich eigentlich so gar nichts. Ganz im Gegenteil … gegenüber ist denn auch noch so ein typisches Bankercafe … beste Aussichten also auf ein kleines Pinguingehege.
In dem Sinne … im Umziehen bin ich ja bekanntlich ein grosser Meister und so wird mich dieser Umzug auch nicht wirklich aus der Ruhe bringen. Zumal … alles bleibt anders. Business as usual …
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Arbeitswelt,
sinnloses
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23 Juni 2009
Diese Woche mal nicht …
Bei uns im Team gibt so eine schöne Tradition. Ok … eigentlich ist es mehr eine Vorschrift von oben und weniger eine Tradition. aber klingt halt besser …
Eben diese "wasauchimmer" besagt, dass unsere Telefone stets von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr unsere geschätzte Kundschaft und die stets freundlichen und gut gelaunten Kollegen besetzt sein müssen. Das heisst zwar nicht, dass jeder Mitarbeiter in diesem Zeitraum anwesend sein soll (auch wenn es natürlich gern gesehen wird). Aber zumindest ein Mitarbeiter sollte zumindest morgens um 08:00 Uhr da sein sollte und auch jemand bis 18:00 Uhr fleissig anwesend ist.
Morgens in aller Frühe ist sowieso meine Wenigkeit da … schliesslich leide ich mittlerweile eine Art Bettflucht und den kürzesten Arbeitsweg habe ich auch.
Und für die von allen hochgeschätzte Zeit bis 18:00 Uhr ist unsere glorreiche und über alles geschätzte Leitung (auch hochtrabend Managementteam genannt) auf die bewundernswerte Idee gekommen, einen Abenddienst einzuführen und diesen mit aller ihr zur Verfügung stehenden Macht auch durchzusetzen.
So wandert am Anfang aller zwei Monate eine Liste von Schreibtisch zu Schreibtisch, wird mit den entsprechenden Namenskürzeln an den für den jeweiligen Mitarbeiter genehmen Tag befüllt und als abschliessende Handlung für jeden Mitarbeiter gut sichtbar aufgehängt.
So geht das nun schon, seit ich hier bin. Man gewöhnt sich ja schliesslich an alles. Und so mache ich seit 3 ½ Jahren jede Woche mindestens einmal die Spätschicht …
Aber was sahen meine halbwegs offenen Augen am heutigen Morgen? Ich stand für diese Woche gar nicht drauf? Wie konnte das bloss geschehen? Hatte ich diese Woche einfach vergessen?
Jedenfalls ist das jetzt zum Glück kein Drama und eher ein grund zum Feiern. So werde ich wohl diese Woche meine Regelarbeitszeit mal nicht wesentlich überschreiten und jeden Tag wenn möglich vor halb Sechs gehen. Soviel los ist ja denn nicht …
In dem Sinne … manchmal wird man echt noch überrascht hier … auch wenn man es nicht wirklich vermuten sollte.
Eben diese "wasauchimmer" besagt, dass unsere Telefone stets von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr unsere geschätzte Kundschaft und die stets freundlichen und gut gelaunten Kollegen besetzt sein müssen. Das heisst zwar nicht, dass jeder Mitarbeiter in diesem Zeitraum anwesend sein soll (auch wenn es natürlich gern gesehen wird). Aber zumindest ein Mitarbeiter sollte zumindest morgens um 08:00 Uhr da sein sollte und auch jemand bis 18:00 Uhr fleissig anwesend ist.
Morgens in aller Frühe ist sowieso meine Wenigkeit da … schliesslich leide ich mittlerweile eine Art Bettflucht und den kürzesten Arbeitsweg habe ich auch.
Und für die von allen hochgeschätzte Zeit bis 18:00 Uhr ist unsere glorreiche und über alles geschätzte Leitung (auch hochtrabend Managementteam genannt) auf die bewundernswerte Idee gekommen, einen Abenddienst einzuführen und diesen mit aller ihr zur Verfügung stehenden Macht auch durchzusetzen.
So wandert am Anfang aller zwei Monate eine Liste von Schreibtisch zu Schreibtisch, wird mit den entsprechenden Namenskürzeln an den für den jeweiligen Mitarbeiter genehmen Tag befüllt und als abschliessende Handlung für jeden Mitarbeiter gut sichtbar aufgehängt.
So geht das nun schon, seit ich hier bin. Man gewöhnt sich ja schliesslich an alles. Und so mache ich seit 3 ½ Jahren jede Woche mindestens einmal die Spätschicht …
Aber was sahen meine halbwegs offenen Augen am heutigen Morgen? Ich stand für diese Woche gar nicht drauf? Wie konnte das bloss geschehen? Hatte ich diese Woche einfach vergessen?
Jedenfalls ist das jetzt zum Glück kein Drama und eher ein grund zum Feiern. So werde ich wohl diese Woche meine Regelarbeitszeit mal nicht wesentlich überschreiten und jeden Tag wenn möglich vor halb Sechs gehen. Soviel los ist ja denn nicht …
In dem Sinne … manchmal wird man echt noch überrascht hier … auch wenn man es nicht wirklich vermuten sollte.
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Alltag,
Arbeitswelt
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22 Juni 2009
Unverhofft am Sonntag
Ich muss gestehen, in den tiefsten Tiefen meines Inneren bin ich ja ein kleiner Stubenhocker. Mal so den ganzen Tag sinn- und gedankenlos im Sofa … was gibt es Schöneres. Dabei ist es mir völlig egal, ob es draussen nun in Strömen regnet oder das schönste Sommerwetter ist. Mir persönlich ist es sowas von egal … Hauptsache einfach nichts tun, irgendwelchen geistigen Dummfug in der Glotze anschauen und dabei gelegentlich das eine oder andere essenstechnisch zu mir nehmen.
Und wäre auch am vergangenen Sonntag mein Tagesplan gewesen. Nach einem durchaus interessanten aber auch anstrengenden Samstag war der Sonntag geradezu dazu auserkoren, sich einfach und gepflegt dem Nichtstun zu widmen.
Aber weit gefehlt … das Fifilein hatte wohl die sprichwörtlichen "Hummeln im Allerwertesten" und hatte beschlossen, dass wir nicht so einfach den Sonntag verstreichen lassen dürften. Irgendwie stand ihr der Sinn nach Ausflug, spazieren und die frische Luft geniessen …
Also denn mal fix das Hirn angestrengt, überlegt und die Ausflugsmöglichkeiten abgewogen. Und nach einigem hin und her stand denn auch das Reiseziel fest … erstmal gepflegt Richtung Walensee über die neue Westumfahrung düsen.
Aber das Fifilein wäre nicht sie selbst, wenn sie nicht auch mal die schlaue Schweizkarte studiert hätte und so ist sie auf eine coole Tour gekommen. Nicht Richtung See sondern Richtung Glarus und denn mal wieder ein bisschen Pass fahren.
Leute … was für ein Spass. Enge Kurven, steile Strassen und das richtige Auto dafür.
Ich muss schon sagen … der Klausenpass Richtung Uri hat Spass gemacht. Und wann fährt man mal durch dichte Wolkenfelder und muss teilweise auch noch auf der Strasse stehende Kühe umfahren?!
Hier mal ein paar Impressionen:



In dem Sinne … manchmal sollte man seinen Hintern doch hochbekommen und einfach losdüsen. Kann durchaus was Gescheites bei rauskommen.
Und wäre auch am vergangenen Sonntag mein Tagesplan gewesen. Nach einem durchaus interessanten aber auch anstrengenden Samstag war der Sonntag geradezu dazu auserkoren, sich einfach und gepflegt dem Nichtstun zu widmen.
Aber weit gefehlt … das Fifilein hatte wohl die sprichwörtlichen "Hummeln im Allerwertesten" und hatte beschlossen, dass wir nicht so einfach den Sonntag verstreichen lassen dürften. Irgendwie stand ihr der Sinn nach Ausflug, spazieren und die frische Luft geniessen …
Also denn mal fix das Hirn angestrengt, überlegt und die Ausflugsmöglichkeiten abgewogen. Und nach einigem hin und her stand denn auch das Reiseziel fest … erstmal gepflegt Richtung Walensee über die neue Westumfahrung düsen.
Aber das Fifilein wäre nicht sie selbst, wenn sie nicht auch mal die schlaue Schweizkarte studiert hätte und so ist sie auf eine coole Tour gekommen. Nicht Richtung See sondern Richtung Glarus und denn mal wieder ein bisschen Pass fahren.
Leute … was für ein Spass. Enge Kurven, steile Strassen und das richtige Auto dafür.
Ich muss schon sagen … der Klausenpass Richtung Uri hat Spass gemacht. Und wann fährt man mal durch dichte Wolkenfelder und muss teilweise auch noch auf der Strasse stehende Kühe umfahren?!
Hier mal ein paar Impressionen:
In dem Sinne … manchmal sollte man seinen Hintern doch hochbekommen und einfach losdüsen. Kann durchaus was Gescheites bei rauskommen.
gehört dazu:
Wochenende
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